Höret und vernehmet die Kunde, dass Markt gehalten sei auf der altehrwürdigen Schauenburg, hoch über der freien Stadt Oberkirch.
Wenn am 11. und 12. Tage des Monats Julius im Jahre 2026 die Tore der Schauenburg sich öffnen, so erwacht die alte Feste zu neuem Leben.
Händler und Handwerker schlagen ihr Lager auf, Musikanten lassen ihre Weisen erklingen, Gaukler treiben ihr Spiel – und Groß wie Klein sind geladen zu einem frohen Spectaculum voller Kurzweil, Klang und Feuer.
Mit flinker Hand, scharfem Witz und listigem Blick zieht Gaukler Forzarello durch das Volk. Er spottet, zaubert und erstaunt, wie es nur ein wahrer Meister der Gaukelei vermag, und bringt die Menge zum Lachen und Staunen.
Auch die jungen Recken und Maiden sollen nicht zu kurz kommen. Eine Märchenerzählerin berichtet von alten Zeiten, Helden und Wundern. Zudem warten manch Spiel und Kurzweil, darunter auch Bogenschießen, auf den Nachwuchs.
Wenn die Sonne sinkt und die Dämmerung naht, öffnet sich im Burginnern die Taverne. Beim Tavernenspiel treffen Musik, Gaukelei und Schauspiel aufeinander. Höhepunkt des Abends ist eine gar eindrucksvolle Feuershow, die die Mauern der Schauenburg in flackerndes Licht taucht.
Für den rechten Klang sorgen wackere Spielleute:
Satolstelamanderfanz, die mit kräftigem Spiel und alten Instrumenten das Lager erfüllen
Wir sind Wirsing, die mit frohen Weisen und viel Herz das Volk erfreuen
Zwei Sackpfeifenspieler, deren Spiel weithin über Reben und Mauern hallt
Ihre Musik begleitet Markt und Lager und lädt ein zum Tanze, zum Verweilen und zum Träumen.
Ein Hofnarr, auch Harlekin genannt, zieht durch das Lager, neckt das Volk und bringt mit Spott und Späßen fröhliche Unruhe unter die Besucher.
Zahlreiche Händler und Kunsthandwerker aus nah und fern preisen ihre Waren an: Schmuck, Lederwerk, Holzarbeiten, Gewänder und manch selten Ding. Viele lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und geben Kunde von altem Handwerk.
Wisset: Die Schauenburg ist an den Festtagen nicht mit dem eigenen Wagen erreichbar. Die Burgstraße ist allein dem Shuttleverkehr vorbehalten.
Ein Pendelbus bringt die Besucher bequem von der Stadt Oberkirch hinauf zur Burg und wieder zurück!
Haltepunkte sind:
die Oberkircher Innenstadt (Hotel zur Obere Linde)
die Firma Linck Holzverarbeitungstechnik (Parkplatz)
das Renchtalstadion (Parkplatz)
Die Kosten:
Für Besitzer einer Tqgeskarte ist die Nutzung des Shuttleverkehrs kostenlos. Wer keine gültige Eintrittskarte besitzt muss für die Beförderung 1,50 Euro pro Person und Fahrt bezahlen.
Erste Fahrt zur Burg:
am Samstag ab der 10. Stund und 30 Minuten
am Sonntag ab der 10. Stund.
Wer lieber zu Fuß zur Burg ziehen mag, der wähle den Weg über den Ortsteil Gaisbach. Der Pfad führt durch die Reben hinauf zur Schauenburg und ist wohl ausgeschildert. Festes Schuhwerk sei geraten, denn der Weg belohnt mit schönen Blicken über das Renchtal.
Schon beim letzten Spectaculum erfüllten Klang, Lachen und Feuer die Mauern der Schauenburg.
Fackeln loderten, Kinderaugen glänzten, Ritter zeigten ihr Können und das Volk feierte friedlich beisammen.
Lasset Euch von den Bildern einstimmen auf das, was Euch im Jahre 2026 erwartet.
Freuet Euch auf ein reiches und mannigfaltiges Programm
– dargeboten von gar vortrefflichen Künstlern.
Ihre Tickets können Sie bequem zu vergünstigten Vorverkaufspreisen online bestellen.